[anderweltonline] Von Peter Haisenko
Die Regierung Merz arbeitet mit Hochdruck auf einen Krieg gegen Russland hin. Jetzt kam eine Warnung von Präsident Putin persönlich, dass ein solcher Krieg mit allen vergangenen nicht viel gemein haben würde. Das ist keine Drohung, sondern eine nüchterne Analyse, zu der unsere Kriegstreiber offensichtlich nicht in der Lage sind.
Das ukrainische Militär ist das stärkste West-Europas. Nur Russland ist in der Lage, dem Paroli zu bieten. Kein westeuropäisches Land hätte eine Chance, gegen diese Militärmaschine anzutreten und zu gewinnen. Das ist eine Analyse von Militärspezialisten aus dem Jahr 2022. Allerdings haben sich die Verhältnisse der Kriegsführung während der letzten vier Jahre komplett verändert. Zu Gunsten der russischen Armee. Die verfügt über Waffen, gegen die es keine Abwehr gibt. Nicht einmal die USA wären in der Lage, russische Hyperschallraketen abzufangen. Die sind nicht einmal erfolgreich bei der Abwehr iranischer Raketen. Auch der großartige israelische „Iron Dome“ ist zusammengebrochen. Ist das unseren Kriegstreibern nicht bekannt?
Bevor man sich mit dieser Thematik genauer befasst, muss die Frage beantwortet sein, warum Russland die BRD angreifen sollte. Territorialgewinn für ein Land, das das größte der Welt ist? Rohstoffe, die Russland selbst in Fülle hat? Produktionskapazitäten, die gerade den Bach runter gehen? Die Kontrolle über ein Land, das sich gerade selbst abschafft? Da bliebe nur noch schiere Bosheit oder „Weltherrschaft“. Das mit der Weltherrschaft ist aber traditionell ein angelsächsisches Streben. Das mit der Bosheit auch. Doch sehen wir uns zunächst an, was Präsident Putin kürzlich dazu gesagt hat. Im Gedächtnis sollte man dabei behalten, dass Putin noch niemals etwas zurücknehmen oder korrigieren musste von dem, was er gesagt hat. Auch das unterscheidet ihn von unseren Demokratieakrobaten.
Präsident Putin:
Meldung vom 18. September 2026
„…Ich habe gehört, wie die heutige deutsche Führung erklärt, sie halte am Kurs ihrer Vorgänger fest. Dabei wird unter anderem Helmut Kohl erwähnt. Ich kannte Kohl persönlich. Ich kann mit Sicherheit sagen: Er vertrat nicht die Positionen, für die die heutige CDU-Führung steht. Ich habe mit ihm gesprochen, als er noch Bundeskanzler war. Auch später, nach dem Ende seiner Amtszeit, besuchte er uns. Er war der Überzeugung, dass die Zukunft Europas und Deutschlands nur dann gesichert werden kann, wenn enge, gutnachbarschaftliche und partnerschaftliche Beziehungen zu Russland bestehen. Wir müssten einander ergänzen, sagte er, und nur dann könne die europäische Zivilisation als eigenständiges Zentrum intellektueller und humanitärer Kraft fortbestehen. Genau das hat mir Herr Kohl damals gesagt.
Die heutigen Eliten in Europa vertreten jedoch andere Auffassungen. Heute schüren sie in der eigenen Bevölkerung Angst vor einer vermeintlichen Bedrohung durch Russland, die bereits zu Zeiten der Sowjetunion bestanden haben soll. Eine solche Bedrohung gibt es nicht und hat es auch nie gegeben. Wir bedrohen die europäischen Staaten nicht und haben keinerlei Absicht, dies zu tun…“
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„…Nun spricht man darüber, zu erwägen, Truppen auf ukrainisches Territorium zu entsenden. Das würde einen Krieg mit Russland bedeuten. Und ich gehe davon aus, dass den Bürgern der europäischen Staaten durchaus bewusst ist, was hier vor sich geht…“
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„Wir haben nicht vor, irgendjemanden anzugreifen. Das ist Unsinn. Wenn dieses Gerede aber bedeutet, dass Sie einen Angriff vorbereiten, dann versichere ich Ihnen: Der Krieg wird ein völlig anderer und sehr kurz sein. Ich würde Ihnen raten, sich diese Worte zu merken.“
Westeuropa ist nicht kriegsfähig und wird es auch niemals sein
Die modernen westlichen Gesellschaften sind derart vernetzt, in jeder Hinsicht, dass der Ausfall eines einzigen Elements die gesamte Struktur zum Zusammenbrechen bringen kann. Das gilt im Übrigen auch für die ...
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