Papst verfolgt eine linke Agenda und ist dabei naiv
Papst verfolgt eine linke Agenda und ist dabei naivyoutube.com/watch?app=desktop&v=ToUeKKuemFM
Papst Leo XIV. sorgt mit seiner Einmischung in die Weltpolitik für Aufsehen. Nach Einschätzung von FOCUS-online-Chefkorrespondent Ulrich Reitz ist der Pontifex damit falsch abgebogen. Ulrich Reitz meint, dass sich der Papst "jetzt schon bildlich auf die Ebene des US-Präsidenten“ begebe. Das liege vor allem an seinen provokanten Erklärungen und symbolträchtigen Reisen. Von der Migrationspolitik bis hin zu Krisenherden wie dem Iran mische sich Leo XIV. in einer Intensität in die Tagespolitik ein, wie man es von kaum einem Vorgänger gesehen habe. Dabei wird für Reitz die Ausrichtung des Vatikans immer deutlicher. Dem Kirchenoberhaupt attestiert er, eine „deutlich linke Agenda“ zu verfolgen, die oft im direkten Gegensatz zu westlichen Regierungschefs wie Donald Trump stehe. In geopolitischen Fragen handle der Papst zudem zunehmend realitätsfern. „Beim Libanon ist der Papst falsch abgebogen. Er verhält sich naiv bei dem, was er sagt“, so Reitz. Dass der Papst den Libanon als Vorbild für das friedliche Zusammenleben von Christen und Muslimen preist, wertet Reitz angesichts der Bedrohung durch die Hisbollah als gefährliche Fehleinschätzung. Die Realität vor Ort zeige vielmehr, dass das Land kurz vor einem Bürgerkrieg stehe. Es sei daher schlichtweg „naiv“, den Libanon als Beispiel für gelungene multireligiöse Gesellschaften anzuführen.
FOCUS online
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